|
Viele Hagener Bürgerinnen und Bürger leiden unter dem unerträglichem Bahnlärm. Jede Nacht. Der Bahn und der Verwaltung und Rat der Hansestadt Stade ist das egal.
Jetzt reicht es!
Nacht für Nacht donnern immer mehr Züge mit lautstarkem Hupen von über 120 db(A) durch Stade-Hagen. Grund für das Pfeifen sind die ungesicherten Bahnübergänge an der Strecke. Schilder mit einem schwarzen „P“ auf weißem Grund bedeuten den Lokführern das Signalhorn zu betätigen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Anwohner werden um ihre Nachtruhe gebracht, immer mehr Gäste werden vergrault, Immobilien verlieren ihren Wert, die Wohnqualität in der sonst ruhig gelegenen Ortschaft im Grünen mit dörflichen Charakter nimmt ab. Die Sicherheit an den Bahnübergängen in Stade-Hagen steht auf der Kippe. Aber die EVB kennt sich ja mit Unfällen an ihren ungesicherten Bahnübergängen aus. Diese Entwicklung ist noch nicht am Ende. Selbst das neu geschaffene Baugebiet “Brink” ist nicht vor dem Bahnlärm geschützt. Die erstellte Pseudo-Lärmschutzwand ist hier wirkungslos
Da machen wir nicht mehr mit!
Erstmalig im November 2007 erfuhren die Hagener Bürgerinnen und Bürger von einer geänderten Nutzung bzw. höherem Eisenbahnverkehrsaufkommen auf der EVB-Eisenbahnstrecke Stade-Bremervörde.
Auf Grund dieser Information beschloss der Ortsrat Hagen in der Ortsratsitzung am 22. Nov. 2007 den Antrag an die Verwaltung der Stadt Stade zur Prüfung von Möglichkeiten, die auf Hagener Ortsgebiet liegenden Bahnübergänge mit Schrankenanlagen auszurüsten oder einzelne Bahnübergänge zu schließen. Außerdem ist zu prüfen, ob die Lärmimmission minimiert werden kann.
Jedoch es tut sich nichts. Rat und Verwaltung schieben den Landwirten den schwarzen Peter zu.
Es ist natürlich einer der einfachsten Wege, hier den Landwirten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Aber, andere Kommunen, z.B. Fredenbeck, haben es doch auch ohne Tausch von Ländereien usw. hinbekommen. Dort ist Geld zum Wohle der Bürger angefasst worden.
Die Hansestadt Stade hat es aber nicht nötig. Hier wird das Thema einfach ausgesessen. Bei nahezu jeder Veranstaltung in den Stader Ortschaften, an denen Mitglieder der Verwaltung oder des Rates der Hansestadt Stade teilnehmen wird von den Ortschaften als "Perlen der Hansestadt Stade" gesprochen. Klar, es werden attraktive Wohngebiete benötigt, lukrative Industriegebiete liegen in den Gemarkungen der Ortschaften, usw.. Es ist genügend aus den Ortschaften herauszuholen. Aber wenn etwas für die Ortschaften getan werden soll, stellt man sich taub und sitzt das entsprechende Anliegen der Ortsräte und Bürger einfach aus.
Verständlich sind hier die Hagener Bürgerinnen und Bürger maßlos verärgert. Die Bürger und auch der Ortsrat rufen seit November 2007 nach Rat und Verwaltung der Hansestadt Stade, hier nun endlich etwas zu unternehmen. So klingt es wie blanker Hohn, wenn von dort entgegnet wird: ”Das Problem muss in Hagen gelöst werden".
So nicht, meine Damen und Herren des Rates und der Verwaltung der Hansestadt Stade, so geht man nicht mit seinen Bürgern um. Auch die Hagener sind Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Stade.
Beginnt endlich mit Umsetzung der vorliegenden Lösungsvorschläge, wie z.B. : Der Bahnübergang „Lichtenberg“, wie auch bereits am „Braakweg“ geplant, wird erhalten bleiben und mit einer Lichtzeichenanlage ausgerüstet. Dies ist natürlich eine kostenintensive Variante, aber mit Sicherheit um ein vielfaches preisgünstiger als die zu erwartenden Kosten für Schaffung von Ersatz-Zuwegungen und Entschädigungszahlungen.
Das gesamte Verfahren könnte dadurch zügig abgeschlossen werden und die Hagener Bürgerinnen und Bürger würden endlich ihre verdiente Nachtruhe wiederfinden. Schließlich dauert das Verfahren nun schon nahezu 4 Jahre an.
Teilen Sie Ihre Meinung der Hansestadt Stade mit:
Kontaktformular Bürgermeisterin Hansestadt Stade http://ww2.stadt-stade.info/politik--stadt/kontakt/kontakt-zum-buergermeister/mid_38768.html
oder per Mail an die Bürgermeisterin der Hansestadt Stade buergermeisterin@stadt-stade.de
(tie)28.10.2011
|